Der Turm
Der Turm gehört unverwechselbar zum Erscheinungsbild von St. Severin und prägt die Silhouette von Keitum.
Als wichtige Landmarke war er für die Seefahrer ein Ansteuerungspunkt, Zufluchtsort bei Sturm und Gefahr – und bis zu Beginn des 20ten Jahrhunderts sogar das Gefängnis. 1981 wurde der Turm restauriert, zum Kirchenschiff hin geöffnet und das einladende Portal eingesetzt – bis dahin konnte man in die Kirche nur durch die Seitentüren gelangen. 2019 erfolgte die nächste Sanierung, das Mauerwerk wurde sorgfältig ausgebessert und ein neuer Glockenstuhl aus Eichenholz eingefügt.
Auch an einem so markanten Bauwerk gehen die Spuren der Zeit nicht spurlos vorüber. Erhalt und Pflege des Turmes sind deshalb wichtige Aufgaben, um die historische Bausubstanz dauerhaft zu sichern.





