Mittwoch, 31. Juli um 18.00 Uhr in St. Severin in Keitum

In Kooperation mit der Deutsche Stiftung Musikleben findet am 31. Juli 2019 um 18.00 Uhr das Benefizkonzert des Förderkreises St. Severin in der Keitumer Kirche statt.

Unter dem diesjährigen Motto „Tabula Rasa“ erwartet Sie die Kantante von Bach „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ und das Doppelkonzert von Arvo Pärt für zwei Soloviolinen, Streichorchester und präpariertes Klavier. Mit dabei aus dem Ensemble der Stipendiaten der Deutsche Stiftung Musikleben sind die beiden jungen Ausnahmetalente Fedor Rudin (Violine) und Veriko Tchumburidze (Violine).  sowie Dmitry Egorov (Altus). Alexander Ivanov leitet das Konzert.


 

 

 

Fedor Rudin

Ein fulminantes Glanzlicht an geigerischer Artistik“, sagt der Kölner Stadt-Anzeiger über

Fedor Rudin.

 Der erst siebenundzwanzigjährige französisch-russische Geiger Fedor Rudin, der vor kurzem zum Konzertmeister der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker ernannt wurde, gilt als einer der einzigartigsten und vielseitigsten Künstler der heutigen Generation. Er ist Preisträger zahlreicher renommierten internationalen Wettbewerbe, unter anderem des Premio Paganini in Genua und des George Enescu Wettbewerbs in Bukarest. Sein neuestes CD-Album “Reflets” wurde für die International Classical Music Awards nominiert.

 Seine jüngsten Solo-Debüts führten den Geiger in berühmte Konzertsäle wie dem Stern Auditorium der Carnegie Hall in New York, dem Berliner Konzerthaus, der Pariser Philharmonie, dem Wiener Musikverein und der Tonhalle Zürich. Zu den Orchestern, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem das Basler Sinfonieorchester, das Nationalorchester der Opéra Bastille, die Staatskapelle Weimar, das Philharmonische Orchester Erfurt, das Münchner Kammerorchester, das Pariser Kammerorchester, das Sinfonieorchester Montréal und die Kapstädter Philharmoniker. Er spielte unter der Leitung von Dirigenten wie Maxim Vengerov, Darrell Ang, Christoph Poppen, Conrad van Alphen, Isaac Karabtchevsky, Daniel Boico, Benjamin Lévy und Anja Bihlmaier.

 Als Kammermusiker ist er ständiges Mitglied des in Köln gegründeten und mehrfach international ausgezeichnetes Fratres Trios, das wegen seiner untypischen Besetzung von Violine, Saxophon und Klavier von der Presse als „eine neue Generation der klassischen Musik“ bezeichnet wurde.

Aus seiner Leidenschaft für die Oper und das sinfonische Repertoire tritt Fedor Rudin ebenso regelmäßig als Dirigent auf und dirigierte er bereits im Alter von 20 Jahren als Gastdirigent die Georgischen Nationalphilharmonie. Weitere Arbeiten mit Orchestern wie dem Petrobras Sinfonieorchester von Rio de Janeiro, der Lemberger Philharmoniker, dem Orchester der Stettiner Oper und dem Orchester Reino de Aragon folgten.

 1992 in Moskau als Enkel des berühmten russischen Avantgarde-Komponisten Edison Denissow geboren und später in Paris aufgewachsen, hat Rudin bei Prof. Zakhar Bron an der Kölner Musikhochschule und Prof. Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum Salzburg sein Studium absolviert. Zurzeit studiert er im Postgradualen Universitätslehrgang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in der Klasse von Prof. Boris Kuschnir, sowie ein zusätzliches Dirigirstudium in Wien.

 

Er spielt eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1779 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, die ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg zur Verfügung gestellt wird.

 

Veriko Tchumburidze

 Im Jahr 2016 gewann Veriko Tchumburidze im jungen Alter von 20 Jahren den ersten Preis beim renommierten Internationalen Henryk Wieniawski Violinwettbewerb und lenkte somit die Aufmerksamkeit der musikalischen Welt auf sich. Sie wird seither eingeladen, auf zahlreichen Festspielen und mit vielen namhaften Orchestern zu spielen, so beispielsweise dem Züricher Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Brandenburgisches Staatsorchester, dem Musikkollegium Winterthur, Mariinski Theater Orchester, dem Warschauer Sinfonieorchester  und anderen.

 Geboren im Jahr 1996 in der Türkei, begann sie schon früh ihre musikalische Ausbildung und seit 2010 setzt sie ihr Studium bei Prof. Dora Schwarzberg an der Hochschule für Musik in Wien im Rahmen des Projekts «Young Musicians on World Stages» (YMWS) fort.

 An der Musikhochschule München ist Tchumburidze seit drei Jahren Studentin von Prof. Ana Chumachenco. Die Live-Aufnahme ihres Konzertes mit den YMWS an der Zürcher Tonhalle (2014) hat ihr die Einladung zur gemeinsamen Aufführung mit dem Schweizer Kammerorchester im KKL Luzern eingebracht. Nach diesem Konzert wurde sie von der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten ausgewählt, eine CD-Serie mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Howard Griffiths zu veröffentlichen und nahm John Williams Musik zu dem Film „Schindlers Liste“ mit dem Brandenburgischen Kammerorchester für Sony Classics auf.

 

Lassen Sie sich dieses einzigartige Konzert nicht entgehen und sichern Sie sich schon frühzeitig Konzertkarten. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen. Diese erhalten Sie an allen Vorverkaufsstellen und Tourist-Informationen des Insel Sylt Tourismusservice, online über www.insel-sylt.de/veranstaltungen und - sofern noch Restkarten vorhanden sind – an der ab 17.30 Uhr Abendkasse.